Startschuss

Am 26. April 2017 startete das Leistungszentrum »Integration biologischer und physikalisch-chemischer Materialfunktionen« im Beisein des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Herrn Dr. Dietmar Woidke, der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Frau Dr. Martina Münch sowie des Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft, Herrn Prof. Reimund Neugebauer in Potsdam.

Leistungszentrum »Integration biologischer und physikalisch-chemischer Materialfunktionen«

Schlau kombiniert: Mehr Effizienz für Produktion und Produkte

Lab-on-a-Chip Module für die Medizin, Sensorik, die in Leichtbaumaterialien integriert ist oder Smartcards für die Sicherheitswirtschaft – Ziel des Leistungszentrums ist die Entwicklung von Produkten, die in möglichst wenigen Prozessschritten gefertigt werden können und dabei über möglichst viele technisch relevante Funktionen verfügen. Dafür werden Materialien mit speziellen Funktionen mit Strukturmaterialien, die einem Produkt Form und Stabilität verleihen, kombiniert.

Das Know-how vieler Forschungseinrichtungen verschiedener Wissenschaftsorganisationen in Brandenburg und Berlin soll in dem Leistungszentrum gebündelt werden. Koordiniert wird das Leistungszentrum von den Fraunhofer-Instituten für Angewandte Polymerforschung IAP und für Zelltherapie und Immunologie IZI-BB, Institutsteil Bioanalytik und Bioprozesse in Potsdam-Golm.

 

Ziele des Leistungszentrums:

  • Integration spezieller Funktionen/Funktionsmaterialien in polymere Strukturmaterialien, die einem Produkt Form und Stabilität verleihen
  • Erhöhung der Effizienz von Herstellungsprozessen komplexer Produkte
  • Vorantreiben der Wertschöpfungskette von der anwendungsnahen Grundlagenforschung über die angewandte Forschung bis zu konkreten Prototyp- bzw. Produktentwicklungen
  • Bündelung von Kompetenzen in der Region Brandenburg-Berlin
  • Stärkung des marktrelevanten Ansehens der regionalen Partner
  • Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft